Orientierungsphase:
Da für Kinder das Spiel sehr wichtig ist, steht am Beginn des Tages Zeit zum freien Spiel zur Verfügung.
In dieser Phase dürfen die Kinder ihr Spiel, Spielart und Spielpartner selbst wählen. Die Kindergartenpädagogin
nützt in dieser Phase die Möglichkeit, durch Beschäftigung mit einzelnen Kindern zu sehen,
welche von ihnen spezielle Förderung benötigen.
Erste Konzentrationsphase:
Die Kinder sind jetzt in der Lage, ihre Aufmerksamkeit gespannt auf eine Sache zu richten und sich zu konzentrieren.
In dieser Zeit erfolgt ein Bildungsangebot in der kleingruppe.
Erholungsphase:
In dieser Zeit wird die Jause gemeinsam eingenommen. Wöchentlich abwechselnd decken zwei Kinder den Tisch. Anschliessend
putzen sich alle Kinder die Zähne.
Zweite Konzentrationsphase:
In dieser Phase erfolgt für die Gesamtgruppe ein Bildungsangebot wie zum Beispiel eine Geschichte erzählen, singen,
Fingerspiele, Gedichte, Kreisspiele u.s.w.
Ausklangsphase:
Das ist eine Freispielphase im Gruppenraum oder im Garten und endet mit der Mittagspause.
Nach dem Mittagessen wiederholen sich die Erholungs- und Konzentrationszeiten vom Vormittag.
Der Geburtstag Ihres Kindes wird in der Gruppe gefeiert. An diesem Tag bringt das Geburtstagskind für alle Kinder die Jause mit.
(Bitte vorher mit der Kindergartenpädagogin besprechen).
Bitte achten Sie auf eine gesunde und abwechslungsreiche Jause. Kein Naschzeug mitgeben!
Sie brauchen keine Getränke von zu Hause mitbringen, die Kinder bekommen zur Jause Tee oder Kakao zu trinken (monatlich abwechselnd).
Bitte rufen Sie an, wenn Ihr Kind krank ist oder aus anderen Gründen nicht in den Kindergarten kommen kann.
Die Kinder dürfen nur von Volljährigen abgeholt werden. Bitte teilen Sie uns vorher mit, wenn Ihr Kind von anderen
Personen abgeholt wird.
An der Anschlagtafel im Eingangsbereich hängt Informationsmaterial über die verschiedenen Bildungsangebote.
In den ersten Tagen sind die Kinder vorwiegend Alleinspieler, spielen aber gerne nebeneinander, wobei vorsichtig
Kontakte geknüpft werden.
Um den Kindergarteneintritt zu erleichtern, bieten wir Ihnen eine Schnupperwoche an. Dabei lernt das Kind
zwanglos den Kindergarten kennen, erlebt den Raum den es schon anlässlich des Aufnahmegespräches kennengelernt hat, nunmehr in Aktion.
Die Mutter kann dabei sein, oder sich kurzzeitig zurückziehen. Wichtig ist die Erfahrung, dass "Mama mich sicher abholt".
Eine gute Möglichkeit wäre auch, wenn Sie mit Ihrem Kind Veranstaltungen des Kindergartens besuchen könnten. Um ein bisschen Vorfreude zu wecken,
könnten Sie Ihrem Kind aus einem Bilderbuch über den Kindergarten vorlesen. In unserer Gemeindebücherei können Sie solche Bücher ausborgen.
Abschliessend noch eine Bitte:
Wenn Ihr Kind "schlimm" ist, sagen Sie nie: "Warte, wenn du in den Kindergarten kommst...!"
Ihr Kind soll sich nicht vor dem Kindergarten fürchten. Es soll vielmehr mit Freude hingehen und eine glückliche
Zeit erleben. Dann haben wir alle unser Ziel erreicht.
Als Kindergartenpädagogin gebe ich Impulse und Hilfe, damit ihr Kind
Ziele der Kindergartenarbeit:
Im Kindergarten gibt es keinen Lehrplan, der die Behandlung ganz bestimmter Themen vorschreibt. Dies würde der Kindergartenmethodik
widersprechen, die vorsieht, von der jeweils gegebenen konkreten Situation auszugehen. Der Kindergarten hat jedoch die für das Kleinkind wichtigsten
Erziehungs- und Bildungsziele zusammengefasst: